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"Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich."
(Unbekannter Autor)

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Termin: Shakespeare im DGH "Alte Schule"

               

Karten können über unser Kontaktformular bestellt werden.

Datum: 
27. Mai 2016 (Ganztags)

Brenkhäuser betreiben aktiven Naturschutz

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Aufhängen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind überall da notwendig, wo Naturhöhlen fehlen, weil es an alten und morschen Bäumen mangelt, und geeignete Brutnischen an Gebäuden immer seltener werden. Eine naturverträgliche Garten- und Waldbewirtschaftung ist heute ohne Nisthilfen nicht mehr denkbar. Der Schutz der Natur im Kleinen ist nötiger denn je.

 

Dieser Meinung ist man auch in Brenkhausen. So trafen sich auf Initiative von Martin Finke und Lars Grothe interessierte Naturschützer am Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ zum gemeinsamen Bau von Nistkästen.
Bei frühlingshaften Temperaturen und reichlich Sonnenschein waren die Nisthilfen, dank der präzisen Vorarbeit von Lars Grothe in Windeseile fertiggestellt und konnten aufgehängt werden.
Hierfür wurden unter anderem Bäume auf dem alten Schulhof , am Kriegerdenkmal und auf der Klosterwiese ausgewählt.

Nistkästen erfüllen übrigens auch im Winter wichtige Aufgaben. Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen oder Siebenschläfer – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzen eine warme Schlafstube. Manchem Nager oder Vogel kann ein Nistkasten im Winter das Leben retten.
Außerdem macht das Bauen von Nistkästen einfach Spaß und eignet sich darum auch hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen. Ein voll ausgebuchter Nistkasten ist allerdings nur dann zu erwarten, wenn das Umfeld naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden.

Übrigens herrschte schon kurze Zeit nach dem Aufhängen am ein oder anderen Nistkasten reges Treiben. Für die fleißigen Naturschützer aus Brenkhausen war dies eine willkommene Bestätigung ihrer Arbeit.
 

Termine 2016

Im vergangenen Jahr haben sich wieder die Vertreter einiger Vereine zusammengesetzt und die Termine für 2016 abgestimmt.

Das Ergebnis findet sich im Anhang.

Kleinod glänzt wieder

Innensanierung der Brenkhäuser Kirche abgeschlossen: Sonntag wird Pfarrfest gefeiert

VON SIMONE FLÖRKE

        

 Brenkhausen. "Sie ist wieder schön - nachdem uns fast der Himmel auf den Kopf gefallen war": Pastor Tobias Spittmann schmunzelt und schaut mit großer Freude im Blick hinauf zum Deckengewölbe und zum Hochaltar in der Pfarrkirche St.-Johannes Baptist in Brenkhausen. Dort ist für einige Zeit eine mobile farbige Beleuchtung angebracht, der "die Schönheit des Altars herausstellt und das Auge dafür schärft".

 Keine Spur mehr im Inneren von den Schäden, Rissen und Putz-Abbrüchen in der Kirchendecke, die die Gemeinde in Atem gehalten hatte, von verstaubtem Hochaltar oder verstaubter Orgel. Stattdessen: Frische Farben und ein ganz besonderer Glanz im Inneren des Gotteshauses, die zum Pfarrfest am kommenden Sonntag Einheimische und Besucher erfreuen sollen. "Wir freuen uns", auf diese einfachen drei Worte bringt Pastor Spittmann die Stimmung in der 966 Mitglieder zählenden katholischen Gemeinde. Nachdem ein Fangnetz seit 2013 wegen herabfallender Teile im Gewölbe gehangen hatte, nachdem die Gemeinde wegen der notwendigen Sanierung zu Pfingsten 2014 aus der Kirche ausgezogen war.

 "Man sieht gar nicht mehr, wo dort oben etwas kaputt war. Das haben sie sehr schön hinbekommen", zollt der Geistliche den Sanierungsexperten Lob und Anerkennung. Alles sei untersucht und gesichert, denkmalgerecht ausgebessert und erneuert sowie mit frischer Farbe versehen worden. "Und weil der Kirchenraum mit Gerüsten vollgestellt war, wurde auch gleich noch der Hochaltar gereinigt." Auch die Kirchenorgel auf der Empore gegenüber glänzt wieder und erfreut damit nicht nur den Organisten.

 Rund 20 Helfer im Alter von neun bis über 80 Jahre hatten vor Ostern die Kirche wieder eingeräumt und geputzt. Spittmann spricht von einer "ganz besonderen Atmosphäre", endlich wieder im Gotteshaus sein zu können. Den Palmsonntag habe man noch im leeren Gebäude gefeiert und Palmzweige gesegnet, zu Ostern dann das Osterlicht hineingetragen und schließlich die Lichter wieder komplett entzündet. Inklusive der temporären Hochaltar-Beleuchtung. Spittmann: "Die Menschen waren begeistert. Die Kirche war Dorfgespräch."

 Nun kann auch die Führung der Besuchergruppen, die im Koptisch-orthodoxen Kloster bei Bischof Damian nebenan häufig zu Gast sind, rechtzeitig zu Saisonbeginn wieder durch die dreischiffige katholische Kirche St. Johannes Baptist aus der Mitte des 13. Jahrhunderts führen. Der Kirchturm im Nordwesten wurde erst 1872 von der Kirchengemeinde errichtet. Damian hatte der Gemeinde während der Bauphase auch die Räumlichkeiten im Kloster zur Verfügung gestellt.

 Nun stehen noch die Außenarbeiten an, ist die Kirche rundherum eingerüstet. Ein Teil der Fassade hat schon einen neuen Anstrich bekommen. Auch das Dach muss wegen entdeckter Schäden genauer unter die Lupe genommen werden. Zudem fehlen noch die Glocken. "Wenn die kommen", so Spittmann schmunzelnd, "dann werfen wir spontan den Grill an und läuten so lange, bis alle wissen: Jetzt sind sie da." Und wenn alles fertig ist, dann werde gemeinsam ein großes Fest gefeiert und Danke gesagt: Denn die Gemeinde habe sich auch finanziell stark engagiert. Bei der Kirche in Brenkhausen handelt es sich um eine sogenannte Baupflichtkirche. Für diese habe das Land Unterhaltspflichten übernommen. Diese Verpflichtung, die es nur für wenige Kirchen gibt, stammt noch aus der Zeit der Säkularisierung und sollte deren Erhalt sichern.

 

© 2015 Neue Westfälische

16 - Höxter (Kreis), Freitag 24. April 2015

 

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