Brenkhäuser betreiben aktiven Naturschutz

Naturschutz in Brenkhausen
Die Naturschützer

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Aufhängen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind überall da notwendig, wo Naturhöhlen fehlen, weil es an alten und morschen Bäumen mangelt, und geeignete Brutnischen an Gebäuden immer seltener werden. Eine naturverträgliche Garten- und Waldbewirtschaftung ist heute ohne Nisthilfen nicht mehr denkbar. Der Schutz der Natur im Kleinen ist nötiger denn je.


Dieser Meinung ist man auch in Brenkhausen. So trafen sich auf Initiative von Martin Finke und Lars Grothe interessierte Naturschützer am Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ zum gemeinsamen Bau von Nistkästen.
Bei frühlingshaften Temperaturen und reichlich Sonnenschein waren die Nisthilfen, dank der präzisen Vorarbeit von Lars Grothe in Windeseile fertiggestellt und konnten aufgehängt werden.
Hierfür wurden unter anderem Bäume auf dem alten Schulhof , am Kriegerdenkmal und auf der Klosterwiese ausgewählt.

Nistkästen erfüllen übrigens auch im Winter wichtige Aufgaben. Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen oder Siebenschläfer – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzen eine warme Schlafstube. Manchem Nager oder Vogel kann ein Nistkasten im Winter das Leben retten.
Außerdem macht das Bauen von Nistkästen einfach Spaß und eignet sich darum auch hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen. Ein voll ausgebuchter Nistkasten ist allerdings nur dann zu erwarten, wenn das Umfeld naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden.

Übrigens herrschte schon kurze Zeit nach dem Aufhängen am ein oder anderen Nistkasten reges Treiben. Für die fleißigen Naturschützer aus Brenkhausen war dies eine willkommene Bestätigung ihrer Arbeit.

Text: Oliver Markus